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„Wasser und Wein“ am 18.Juni 2026
Es war sicherlich für den Vorarlberger Sommelier
Verein eine etwas ungewöhnliche Veranstaltung. Die Herausforderung
bestand darin, den Genuss mit der Technik zu verbinden. Vielleicht war
gerade dies der Grund, warum so viele Mitglieder dieser Einladung
folgten.
So trafen wir uns schon in der Früh beim Illwerke
Zentrum Montafon in Vandans. Ein imposantes Gebäude, welches noch immer
als größtes Bürogebäude Mitteleuropas in
Nach einer kurzen Kaffeepause begleitete uns Manfred
Ammann zu seinem Arbeitsplatz
Ausgestattet mit leuchtgelben Warnwesten ging es
weiter zur Besichtigung vom Zum Abschluss erwartete uns im Zugangsstollen des Druckabstieges eine vinophile Überraschung. Die kühlen Temperaturen im Stollen waren eine Wohltat an diesem wunderschönen, aber sehr heißen Tag mit über 30°C. Vor der Kulisse der beachtlichen Druckrohrleitung, mit einem Durchmesser von 3,6 Metern durften wir den ersten Wein von Dietmar Gohm verkosten. Einen GRÜNEN VELTLINER 2025 wie man ihn gerne im Sommer hat – frisch, fruchtig, saftig, animierend, der bereits am späteren Vormittag wunderbar schmeckt.
Schon bald machten wir uns auf den Weg nach Partenen.
Mit der Vermuntbahn ging es hinauf auf 1550 m, wo an der Bergstation
schon die Tunnelbusse auf uns warteten.
Auf der Terrasse vom Silvrettahaus erwarteten uns schon die Familie Mijovic zum Aperitiv.
Wieder kam etwas Besonderes in die Gläser – ein
trinkfreudiger, leichter, feiner
Anschließend setzten wir uns in die Gaststube an die sehr schön eingedeckten Tische zum Mittagessen.
Als Vorspeise wurde serviert:
Gebratener Montafoner Sauerkäse von der Tilisuna Alpe
NEUBURGER 2025 von Robert Gohm Zwei Weine, verschiedener Rebsorten, verschiedene Jahrgänge, verschiedene Winzer, natürlich verschiedene Geschmäcker – jetzt waren die Gaumen der Sommeliers gefordert – eine genüssliche Herausforderung, wo jeder seinen Favoriten gefunden hat.
Als warme Vorspeise:
Filet
vom heimischen Saibling vom Grill
SAUVIGNON BLANC 2025 von Robert Gohm Zwei sehr unterschiedliche Weine, jeder für sich aber ansprechend, und so fand auch jeder seinen Liebhaber.
Zur Hauptspeise wurde gereicht:
Rosa
gegrillter Kalbsrücken
PINOT NOIR 2022 „LUCIUS“ von Gert Markowski Ein wunderbares Gericht am Teller, für Auge und Gaumen gleichsam, aber eine sehr konträre Herausforderung für beide Weine. Der Pinot glänzte mit ausgewogener Harmonie und Eleganz, der Rösler als dichter, körperreicher „Kraftlackl“ mit enormem Potential für noch lange Jahre. War schon gut antrinkbar, wird sich aber noch zu einer schmeichelnden Bombe entwickeln.
Vor dem Dessert hatten wir noch etwas Zeit für einen Spaziergang über die Staumauer vom Silvrettasee, oder für den Besuch eines der zahlreichen Kunstobjekte auf der Bielerhöhe. Zum Abschluss unseres Mittagessens wurde ein Topfenschmarren mit frischen Früchten und Vanilleeis in die Mitte der Tische eingestellt. Der MÜLLER THURGAU 2025 von Robert Gohm war typisch und angenehm zu trinken, nicht unbedingt zum Dessert, aber daneben als gaumenfreundlicher Abschluss.
Es war ein köstliches, geschmackvolles Menü mit vorzüglichen Gängen, begleitet von bemerkenswerten Vorarlberger Weinen, die je nach Rebsorte zu galanten Begleitern wurden und durch ihre Verschiedenartigkeit die Sommeliers richtig forderten. Es war Genuss auf hoher Ebene! Dafür gilt JELENA und MIRKO MIJOVIC mit allen Mitarbeitern, besonders der charmanten VESNA ein großes Dankeschön für diese schöne Zeit im Silvrettahaus. Die beiden Vorarlberger Winzer ROBERT GOHM, auch als „Walgau Winzer“ bekannt, aus Düns, und GERT MARKOWSKI vom Weingut „Chesa Druschana“ aus Göfis, verdienen sich großes Lob für ihre ausgesuchten Weine zu den Gerichten, zum Apero und schon zum Frühschoppen im Stollen. Sie haben wieder gezeigt, was bei uns im Ländle am Weinsektor machbar ist, und noch möglich sein wird. Für die Organisation dieser einmal ganz anderen Veranstaltung darf sich MANFRED AMMANN über ein großes, herzliches Dankeschön und große Anerkennung seitens der Mitglieder des VORARLBERGER SOMMELIER-VEREINS freuen.
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